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tschawo-von-trier
Es ist so süß zu scherzen
Mit Liedern und mit Herzen
Und mit dem ernsten Streit!
Erglänzt des Mondes Schimmer
Da treibt's mich fort vom Zimmer
Durch Platz und Gassen weit
Da bin zu Lieb ich immer
Wie zum Gefecht bereit

tschawo-von-trier

Es reden und träumen die Menschen viel
Von bessern künftigen Tagen
Nach einem glücklichen, goldenen Ziel
Sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wird wieder jung
Doch der Mensch hofft immer Verbesserung

tschawo-von-trier
Wenn man den Sand sägen hört
und das schlurfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen
nur Meer
nur Meer

tschawo-von-trier
In der Liebesnächte Kühlung,
Die dich zeugte, wo du zeugtest,
Überfällt sich fremde Fühlung,
Wenn die stille Kerze leuchtet.

Nicht mehr bleibest du umfangen
In der Finsternis Beschattung,
Und dich reißet neu Verlangen
Auf zu höherer Begattung.

Keine Ferne macht dich schwierig,
Kommst geflogen und gebannt,
Und zuletzt, des Lichts begierig,
Bist du Schmetterling verbrannt.

Und so lang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.

tschawo-von-trier
Er flattert sehr und kann nicht heim.
Ein schwarzer Kater schleicht herzu,
Die Krallen scharf, die Augen gluh.
Am Baum hinauf und immer höher
Kommt er dem armen Vogel näher.

Der Vogel denkt: Weil das so ist
Und weil mich doch der Kater frißt,
So will ich keine Zeit verlieren,
Will noch ein wenig quinquilieren
Und lustig pfeifen wie zuvor.
Der Vogel, scheint mir, hat Humor

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tschawo-von-trier
Es ist so süß zu scherzen
Mit Liedern und mit Herzen
Und mit dem ernsten Streit!
Erglänzt des Mondes Schimmer
Da treibt's mich fort vom Zimmer
Durch Platz und Gassen weit
Da bin zu Lieb ich immer
Wie zum Gefecht bereit

tschawo-von-trier

Es reden und träumen die Menschen viel
Von bessern künftigen Tagen
Nach einem glücklichen, goldenen Ziel
Sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wird wieder jung
Doch der Mensch hofft immer Verbesserung

tschawo-von-trier
Wenn man den Sand sägen hört
und das schlurfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen
nur Meer
nur Meer

tschawo-von-trier
In der Liebesnächte Kühlung,
Die dich zeugte, wo du zeugtest,
Überfällt sich fremde Fühlung,
Wenn die stille Kerze leuchtet.

Nicht mehr bleibest du umfangen
In der Finsternis Beschattung,
Und dich reißet neu Verlangen
Auf zu höherer Begattung.

Keine Ferne macht dich schwierig,
Kommst geflogen und gebannt,
Und zuletzt, des Lichts begierig,
Bist du Schmetterling verbrannt.

Und so lang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.

tschawo-von-trier
Er flattert sehr und kann nicht heim.
Ein schwarzer Kater schleicht herzu,
Die Krallen scharf, die Augen gluh.
Am Baum hinauf und immer höher
Kommt er dem armen Vogel näher.

Der Vogel denkt: Weil das so ist
Und weil mich doch der Kater frißt,
So will ich keine Zeit verlieren,
Will noch ein wenig quinquilieren
Und lustig pfeifen wie zuvor.
Der Vogel, scheint mir, hat Humor

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